vor Christus - 1599

1600 - 1899
1900 - 1979
1980 - heute

 

 

vor Christus - 1599:

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vor Christus

wie die Keltenschanzen in der Umgebung von Stammham beweisen, siedelten bereits die Kelten in unserem Gebiet

um Christus

im Ortsteil Westerhofen hatten sich vor ca. 2000 Jahren die Römer niedergelassen (siehe 1856)

1296

erste urkundliche Erwähnung von Stammham

1304

erste urkundliche Erwähnung von Westerhofen

1350

erste urkundliche Erwähnung von Appertshofen

1300 – 1500

aus dieser Zeit sind zahlreiche Urkunden erhalten, welche verdeutlichen, dass Stammham des Öfteren den Besitzer wechselte

1498

bei einem Streit mit dem Kloster Rebdorf um die Zehentabrechnung wurde den Stammhamern „ein Zuschuss zur Uhr, die jetzt gemacht werden soll“ zugesichert

1503 –1505

im Krieg um das Landshuter Erbe soll Stammham stark verwüstet und teilweise eingeäschert worden sein

1599

die letzten urkundlich belegten Hinrichtungen werden durchgeführt

1600 - 1899

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1618 – 1648

wie fast das ganze Land blieb auch Stammham nicht von den Grausamkeiten des 30jährigen Krieges verschont. Von Pfarrer Ambros Adelshauser ist überliefert, dass er sich vor den Schweden im Wald verstecken musste

1710

am 13. August wurde der Kirchturm durch Blitzschlag so stark beschädigt, dass er abgetragen und in den folgenden Jahren neu aufgebaut werden musste

1742 / 1743

im österreichischen Erbfolgekrieg wurde auch Stammham wieder in Mitleidenschaft gezogen. Beim Abzug der österreichischen Kavallerie soll ein Obristenwachtmeister den Befehl gegeben haben, Westerhofen anzuzünden.

1760

54 Anwesen zählt das Dorf Stammham

1805 – 1812

Besonders stark wurde das Dorf durch die Kriege Napoleons in Mitleidenschaft gezogen – Beim Russlandfeldzug 1812 mussten 6 Stammhamer ihr Leben lassen

1830

Westerhofen wird nach Stammham eingemeindet

1850

Bei einer Holzversteigerung kam es zu Tumulten die in Landfriedensbruch, wie es später hieß, endeten – der damalige Bürgermeister wurde als Rädelsführer zu einem Jahr Gefängnis verurteilt

1856

Bei Grabungsarbeiten wurden die Grundmauern einer großen römischen Villa entdeckt. Das Prachtstück der Ausgrabungen war zweifelsohne der heute in der Prähistorischen Staatssammlung ausgestellte Mosaikfußboden. Selbst König Max II. kam 1857 nach Westerhofen um die Fundstelle zu besichtigen

1871

deutsch - französischer Krieg
aus Westerhofen ist 1 Gefallener bekannt

1873

Einer Choleraepidemie in Westerhofen fallen 17 Bürger von Westerhofen zum Opfer

1900 - 1980

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1914 – 1918

Im ersten Weltkrieg sind 26 Männer aus Stammham und Westerhofen gefallen, vermisst oder durch Kriegseinwirkung umgekommen

1921 / 1922

Das „Elektrische“ hält in Stammham Einzug

1923

Das bayerische Königshaus wird entschädigt – weite Flächen des Köschinger Forstes werden in den Wittelsbacher Ausgleichsfond (WAF) eingelegt

1939 – 1945

58 Stammhamer Bürger mussten im 2. Weltkrieg ihr Leben lassen

Der Ort blieb bis zum 25. April 1945 von Kriegshandlungen so gut wie verschont. An diesem Tag beschossen die Amerikaner den Ort mit schwerer Artillerie. Die Einschläge mitten im Dorf fordern 5 Menschenleben

1951 – 1955

Bau der zentralen Wasserversorgung

1958

ein schweres Unwetter zieht über Stammham hinweg
Gebäude im Ort, die umliegenden Wälder und auch die Felder wurden schwer beschädigt

1964 – 1966

Bau des neuen Schulhauses mit Turnhalle und Sportgelände

1972

Landkreisreform – Der Landkreis Ingolstadt wird aufgelöst, Stammham kommt zum Landkreis Eichstätt

1973 – 1975

Die katholische Kirche wird erweitert und erhält seine heutige Form

1978

Am 1. Mai wird Appertshofen nach Stammham eingemeindet

Stammham kommt mit Wettstetten, Hepberg und Lenting in die Verwaltungsgemeinschaft Lenting

1980 - heute

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1980

Am 1. Januar wird Stammham wieder selbständig

1981 / 1982

Erweiterung der Volksschule

1986 / 1987

Errichtung des Kindergartens in Appertshofen

1989

Bau des Feuerwehrgerätehauses in Stammham

1990

Anschluss an das Erdgasnetz

1991

Fertigstellung der Mehrzweckhalle

1996

Fertigstellung des Gemeindekindergartens in Stammham

1998

Bau des Feuerwehrgerätehauses in Appertshofen

1999

Beginn der Bauarbeiten an der ICE-Strecke

2003 Anschaffung eines Löschfahrzeugs (LF 16/12) für die FF Stammham und
Übergabe des vorhandenen Löschfahrzeugs (LF 8/II) an die FF Appertshofen
2006 Aufnahme des fahrplanmäßigen Betriebes an der neuen ICE-Strecke Nürnberg-München
2006 Errichtung eines Holzlagerplatzes
2006 - 2008 Neubau des kirchlichen Kindergartens St. Stephanus
2007 - 2009 Generalsanierung der Schulgebäude in Stammham
2010 Beitritt des Ortsteils Appertshofen zur Abwasserbeseitigungsgruppe Ingolstadt-Nord (Vollmitglied)
2010 Errichtung einer Urnenwand im Friedhof Stammham
2010 Neubau einer Kinderkrippe
2010 Bau des Geh- und Radweges Appertshofen - Denkendorf
2010 Steigerung des Wasserdrucks im OT Appertshofen - Einbau einer Drucksteigerungsanlage
im Wasserwerk Stammham

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